Was macht uns aus:

Ein Ziel unserer Arbeit ist die Befähigung zur Teilnahme des
Einzelnen am Leben in der Gemeinschaft mit dem größtmöglichen
Maß an Eigenverantwortung und selbständiger Lebensführung.
Eine zufriedene Abstinenz bildet die Grundlage dafür.

Wir holen die Klienten dort ab, wo sie gerade stehen und laden
sie ein, in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten in der
Tagesstätte neue Erfahrungen zu machen, um daran zu gesunden
und zu wachsen.

Wir bieten klare Strukturen und uns als Bezugs-Therapeuten an
und schauen mehr auf die Ressourcen als auf die Probleme.

Rückfälle in alte Verhaltensweisen (Suchtmittelmissbrauch)
nehmen wir als Signal und Rückmeldung, noch genauer alte
Gefühls-und Verhaltensmuster zu hinterfragen.

Die therapeutische Gemeinschaft ist ein gelebtes System
von Werten wie:

  • Vertrauen in die Heilkraft der Gemeinschaft
  • Verantwortung für Denken und Handeln übernehmen
  • Ehrlichkeit und Offenheit
  • Persönliches Wachstum als Voraussetzung für Rechte und Pflichten
  • Vertrauen in die Macht von Wollen und Bewusstsein (Veränderung)

Als Elemente zur Schaffung einer Therapeutischen Gemeinschaft nutzen wir unter anderem:

  • gemeinsames Frühstück und Mittagessen
  • Morgenrunden zur Besprechung des Tagesablaufes
  • die "Lob-und Motzrunde (Verbesserungs-und Beschwerdemanagment)
  • die Themenzentrierte Gruppe, die Frauengruppe und die angeleitete Selbsthilfegruppe
  • Verteilung gemeinschaftlicher Aufgaben und Verantwortungsbereiche
  • Patenschaften zur Orientierung für neue Besucher

Die Therapeutische Gemeinschaft ermöglicht jedem Klienten ein Ausprobieren von neuem Handeln, von Grenzen, von Wünsche Aüßern, von teilnehmender Beobachtung wie auch gegenseitiger Unterstützung durch Ermutigung oder wohlwollender Kritik.